Mitten in der Nacht kamen wir in Christchurch an. Zum Glück war unser Hotel direkt am Flughafen.
Nachdem wir uns am Morgen im Visitor Centre eine neue Unterkunft gesucht hatten - die sog. "Designer Cottage" - ein nettes Häuschen mit drei Zimmern, Küche, Bad (betrieben von einem Süßen, also einem ganz süßen - eididei - Asiaten, der Ms Hose unheimlich interessant fand), haben wir uns auf den Weg nach einer Laundry (Wäscherei) gemacht.
In Christchurch gibt es eine einzige "Laundrette" in der Amagh Street, falls mal irgendwer von Euch diese braucht... Wir haben über zwei Stunden gesucht.
Dann haben wir einen Walk durch Christchurch gemacht - eine wunderschöne Stadt mit Flair durch die vielen alten gotischen Gebäude.
Abends waren wir noch in einem netten Pub-Biergarten und später sind wir im Internetcafe versackt. Ja das geht auch, ganz ohne Bier.
Wobei es M schon ein bißchen wehgetan hat, dass er nicht mehr aus dem größten Neuseeländischen Bierglas trinken konnte. Wir waren einfach platt.
19.02.
Wir habenrelativ lang - bis 10.00 Uhr geschlafen und sind dann in die Stadt gefahren - ins Künstlerviertel (hier ist das Theater, Ballett, Kino etc.). Am Wochenende ist immer Markt (mit viel Kunsthandwerk); es gibt Straßentheater und man kann sich zu Ms Leidwesen viele Galerien anschauen oder - "noch schlimmer" den Botanischen Garten...
Gegen Nachmittag sind wir mit der Gondola hoch auf den Berg "Mount Cavendish" gefahren, um einen Blick über Christchurch und die Umgebung zu bekommen.
Dort warteten schon unsere Mountainbikes. Mit denen ging´s dann flux nach unten.
Unser erstes neuseeländisches Konzert - Open Air und kostenlos - haben wir am Abend im Hagley Park erlebt. Es schien alle Einwohner Christchurchs waren versammelt mit eigenen Stühlen, Decken und Picknickkörben....
20.02.
6.15 Uhr klingelte der Wecker. Aufstehen, die Delphine warten!
Wir fuhren im Sonnenaufgang durch eine herrliche Landschaft nach Akaroa. "Als hätt´s der liebe Gott gemalt" - und das aus Ms Mund!
Es ging relativ schnell aufs Boot. Wir fuhren nicht weit aus dem Hafen heraus als es hiess: "Und jetzt schnell und leise in Wasser. Ausschwärmen! Und dran denken, es handelt sich um wilde Tiere, also nicht anfassen!"
Die ersten Delphine liessen nicht lange auf sich warten. Das lag bestimmt an Maus Fiepsgeräuschen (okay, M meinte es würde sich anhören wie ein röhrender Hirsch), aber immerhin spielten sie mit uns nur einen Meter entfernt.
Wir hatten viel zu lachen, denn bis die Delphine kamen mußten wir eben diese Geräusche machen - M versuchte es mit "Flipper" singen und Maus wie beschrieben mit fiepsen - während der Guide vom Boot aus durch die Gegend schrie um uns auf dem Laufenden zu halten, wo die Dolphins gerade waren - "On your left, 30 meters straight away... now on your right, behind you...."
Hier die Bilder, die M unter Wasser schießen konnte...
Nach diesem spannenden und schönen Tagesbeginn starteten wir unsere Reise um die Südinsel.