2.2
Es ging los Richtung Norden (Port Augusta, Hawker, Wilpena) Flinders Range.

Wir kamen auf dem Weg in die Flinders an einigen Salzseen vorbei.
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Die Strassen sind endlos und kerzengerade - wie hier die A1 und der Stuart Highway (einzige innerländische Nord-Süd-Verbindung, seit einiger Zeit geteert) |

Das Hotel, Pub, Tankstelle und einzige Haus in Parachilna, dem größten Ort im Umkreis von 400 km |

von innen - Bier und Kaffee haben geschmeckt.
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- In Wilpena hatte wir unsere erste Campingnacht.
- Eine Weile hatte es schon gedauert bis wir das von Tani gekaufte Hightech-Zelt aufgebaut haben, aber dann konnten wir unser allabendliches Süppchen kochen und relativ in Ruhe schlafen. Na ja ein bißchen windig war es, und Maus mußte wie immer in der Nacht zum Pieseln raus.
- Ein typischer Dialog:
- Maus: "Ich geh mal gerade raus Pippi machen."
- M: "Soll ich mitkommen?"
- Maus: "Nee, geht schon..."
- Zelt auf raus, "Ahhh", Zelt auf wieder rein
- Maus: "M, da draußen sind Dingos...."
- M: "Soll ich mit raus?"
- Maus: "Ja bitte!"
- M: "Das sind putzige Känguruhs; Dingos sehen anders aus...."
- Maus: "Oh ja, stimmt. Aber die können auch boxen."
- M: "Du hast zuviele Filme gesehen!"
- Maus: "Die treten auch manchmal..."
- M. "Die sind dumm und machen nix! Und jetzt mach Pippi!"
- Maus: "Na gut, aber Du leuchtest... Vielleicht sind ja da hinten noch Dingos!"
- M: "Ein Spaziergang - seit 9,5 Jahren das erste Mal. Oh mann! Schon langweilig, oder!?! Koennen wir nicht joggen gehen?!"
- M hatte aber doch Spass am 2,5 Stunden Trail um das Wilpena Pound (Talkessel mit 7 km Durchmesser und 550 Mill. Jahre alt) von oben anzusehen. Interessante Tiere und Pflanzen säumten den Weg (Maus fotografierte fast jeden Baum.).
- Dann haben wir eine ganz schöne Tour hingelegt, und M wollte unbedingt in Mount Chamber campen - da war es Maus aber zu windig, es waren zu viele Mücken (M will, dass ich Fliegen schreibe. Okay, es waren Fliegen, aber sau-nervige) dort und überhaupt paßte irgendwie nix...(Bauchweh, flau, müde...pienz!)) M mußte etwas frustriert noch 100 km dranhängen und nach Arkaroola fahren - ein Camp mit Toiletten ("wie feige").
- Wir campten etwas abgelegen am Creek (die Flüsse führen derzeit kein Wasser, und M ist jedes Mal enttäuscht, wenn er bei einem angekündigten "Floodway" nicht durchs Wasser fahren darf).
4.2.
- Im Gammon Ranges National Park hatten wir einen Platten.
- Da alle Tracks hier sehr steinig und die Gefahr eines weiteren Platten nicht klein ist, sind wir nach Arkaroola zurückgefahren ... - Glück im Unglück...!
- Wir lernten Douglas Sprigg, den sehr netten, sympathischen Chef von Arkaroola kennen (Arkaroola liegt nördlich vom Gammon NP mit Motel, Campingplatz, Sternwarte und vielen Infos fuer Wissenschaftler). Douglas Sprigg ist Geologe, Pilot, Mechaniker, Astronom und ursprünglich eigentlich studierter Physiker. Er machte mit uns spät am Abend eine Führung in sein Observatorium, wo er uns die Ringe des Saturns, diverse Galaxien und Sterne zeigte.
- Am nächsten Tag flog "Doug" mit uns in einer alten "Auster" (Bj 37) über sein endloses Land.
- Ein super Erlebnis war auch der "very rough" Track, den er uns beschrieb. M war nicht mehr zu halten, und Maus wurde auf dieser Fahrt zehn Jahre älter (immerhin mußte ich spektakuläre Fotos machen und natürlich immer gucken, wo M runterfahren sollte - harter Job für die Nerven), hatte aber aber trotzdem super Spass.
- Gruesse von Maus an die Australien-Jungs, die Darmstädter: Ich weiss jetzt was so ein Auto alles kann und aushält!
- In neun Wochen um die Welt und viel sehen, da muss man sich auch in Australien sputen, denn die Entfernungen sind hammermäßig. Auf dem Weg vom Gammon Rage National Park nach Kangaroo Island, sind wir - weil zu stressig - nach York Peninsula, eine touristisch wenig erschlossenen Halbinsel Nordwestlich von Adelaide, abgebogen....
- ...aber wir waren leider sehr spät für den Zeltaufbau und dachten uns "Sch... drauf - zurück nach Adelaide". Mitternacht kamen wir an.