Am 07.02. sind wir mit VirginBlue über Sydney in Cairns angekommen.
Erneut wußte man vor Ort im Motel (unverständlicherweise) nichts von unserer Buchung, aber die nette Frau hat uns ein gutes Zimmer gegeben, direkt am Pool. (Da liegen wir auch gerade mit dem Laptop auf der Liege bei 30 Grad. - gemein, gell?! Es ist aber auch sau warm hier... ;-)
8.2.
Gestern waren wir im Regenwald mit der Skyrail (einer Gondelbahn) und wir haben schön "Skifahrn" gesungen, aber der Gedanke an Schnee hat leider keine Abkühlung gebracht (sondern leider nur für 60 min Regen)
Mit der Gondel ging es 7,5 km nach Kuranda, ein absoluter Touri-Ort mit zig Geschäften, Bars und Hippie-Markets (muss mer net gesehe habbe, kann mer...).
Der Regenwald war schon ziemlich beeindruckend mit den vielen tollen Wasserfällen und Schluchten.
Zurück nach Freshwater bzw. Cairns fuhren wir mit einer nostalgischen Eisenbahn.
Dazu muss man sagen bzw. müssen wir eingestehen, wir haben An- und Abreise über eine Agentur gebucht und sind mit lauter Japanern hin- und zurückgefahren (war fast so schlimm wie mit Duck Tours in Singapur).
Abends sind wir noch ein bißchen durch Cairns gelaufen, und M erzählte wehmütig davon, wie er mit den Jungs hier auf den Tischen (Entschuldigung Bänken)getanzt hat (Mädels, Mädels...;-))
9.2.
Heute haben wir endlich mal einen Relaxtag gemacht - in der Stadt die weitere Reise organisiert, am Pool gelegen und entspannt und wir waren im Internetcafe.
10.2.
Um 8.00 Uhr wurden wir vom Cairns Dive Centre abgeholt. Maus hatte kaum geschlafen (Aufregung), und M wollte ab 7.30 Uhr seine Sachen zusammenpacken.
Mit einem Wassertaxi (ca. 30 Leute - Schnorchler, Tauchkurs-Teilnehmer und Taucher ) wurden wir in eineinhalb Stunden und mit Wellengang zur Kangoroo Explorer gebracht. Auf diesem Schiff sollten wir zwei Tage leben. Es fäht immer von Riff zu Riff (Outer Reef) und das Wassertaxi transportiert die Leute hin. Hauptsächlich waren an Bord Schweden, Norweger, Holländer und Engländer und Schotten.
Wir hatten die Superkabine direkt im Captainsbereich (der Kapitän sah übrigens aus wie ein Seeräuber) mit Toilette.
Gleich nach dem Lunch ging es zum ersten Tauchgang, den Maus wegen des Wellengangs abbrach. M mußte den Rest des Tages alleine tauchen - zwei Tauchgänge + Night Dive.
Abends wurde noch ein bißchen auf dem Sonnendeck geplaudert (vor allem mit dem netten norwegischen Paar, mit Philomena aus Schottland, die genauso spricht wie Hannah, und Joos, einem Holländer) und dann ging es nicht so spät ins Bett (plätscherndes Wasser am Schiffboden ist laut, und manchmal muss man wegen der Wellen darauf achten, nicht auf den Bettnachbarn zu rollen.
11.2.
5.30 Uhr hiess es aufstehen - Sonnenaufgangs-Tauchgang. Saufrüh!
Da Maus am Vortag nicht getaucht war, suchten wir uns einen einfachen, flachen Bereich zum Tauchen raus, begleitet durch einen Divemaster (Du wärst mir lieber gewesen Britta). Schöne Korallen gab es zu bestaunen und der Divemaster gab uns so einige Tiere in die Hand.
Getaucht wurde noch mal um 8.00 Uhr und um 11.00 Uhr.
Den letzten Tauchgang mußte M leider auslassen, denn beim Erfrischungssprung ins Wasser (nach dem Tauchen) blieb er mit seinen Zehen (und Nägeln) an der Eisenplattform hängen (auaaaa!!!!!). Ein kompletter Nagel schwimmt noch immer am Great Barrier Reef, der andere wurde nach Ankunt in Cairns von der Frau Doktor gezogen (Liebe Güße an Jasna - Du weisst ja wie das ist!)
Aber M ließ sich auch dadurch nicht aus der Ruhe bringen und fuhr noch die Nacht durch zu den Whitsunday Islands. Auch ohne Fußzehnägel blieb Ms Durchschnittsgeschwindigkeit über der überhaupt erlaubten 110 km/h-Höchst-Geschwindigkeit, deswegen ... vierter Strafzettel - geblitzt!