09.03.
- Maus wollte unbedingt ins Art and Craft Center um etwas über die Kultur und Kunst der Maori zu lernen, und anschließend wollten wir ins "Agrodome" fahren, in einen Vergnügungspark.
- Im Arts and Crafts Center lernen Maori Studenten etwas über ihre Kultur. Sie lernen zum Beispiel wie man die typischen Holzbilder herstellt oder mit Federn webt etc..
- Als Touri kann man die Werkstätten besuchen; außerdem bietet das Gelände nachgebaute Maoristädte und für M ganz wichtig - echte Geysire. M hat tatsächlich 1,5 Stunden vor dem Geysir auf seinen "richtigen Ausbruch" gewartet. Drei bis fünf Meter Fontänen sind normal, aber ca. 20 Mal am Tag spuckt er bis zu 30 Meter in die Höhe.
- Es ist wirklich beeindruckend und spannend, wann er denn nun endlich extruhiert. Fand bei M mehr Interesse als die wirklich nette Maori-Show. Da werden Kriegskämpfe gemacht wie beim Rugbyspiel am Anfang (liebe Bratschkes, wir haben den Urlaub schon oft an Euch gedacht), es wird gesungen (hört sich bisschen hawaiianisch an) und es wird mit Stöcken und Bällen getanzt und geworfen.
- Nun stand das "Agrodome" auf unserem Tagesplan. Und bereits am Eingang wartet eine der Hauptattraktionen "Zorb".
- Wir zögerten nicht lange, mit dem Anmelden. In einem aufgeblasenen, überdimensional großen Gummiball purzelt man die Berghänge hinunter. Dabei gibt es die trockene oder die nasse Version - also entweder man fällt unkoordiniert in der Kugel umher und muss aufpassen, dass man sich die Beine nicht verknotet oder man rutscht (ebenso planlos) wie in der Trommel einer Waschmachine rum. Ziel ist es möglichst lange stehen zu bleiben, was ohne Übung wirklich schwierig ist.
- Apropos tierisch: "Agrodome" - das hat natürlich auch was mit Landwirtschaft zu tun, und auf der Nordinsel muss man eigentlich einmal in der Schafshow gewesen sein. In einer Minute ein Schaf scheren ist schon eine Leistung.
- Dann ging es über einige sehenswerte Landschaften Richtung Auckland