Am Vormittag sind wir in Melbourne gelandet, bei angenehmen Temperaturen, ca. 26 Grad.
Wir sind direkt zu unserem Hotel gedüst. "Pacific Inn" Best Western (der Reiseführerautor gehört verklagt - Michael Möbius muss stoned gewesen sein als er hier wal).
Wenn man wissen will, was ein kleines Hotelzimmer ist, unsere Unterkunft ist klein und auch bißchen schmuddelig, und da ja gerade "Australian Open" sind, zahlen wir auch noch ordentlich Asche.
Na ja, wir haben ein bißchen relaxt bzw. die Internetseite bearbeitet und sind dann mit der "City Circle Tram", einer kostenlosen nostalgischen Strassenbahn einmal im Kreis durch die Stadt gefahren (wie man sieht war M nicht ganz so angetan von diesem Tripp wie Maus.
Wir haben versucht Karten fürs Tennis zu bekommen, war aber nix zu machen. So haben wir uns auf das Australian Open Gelände gesetzt, auf einen nett angelegten Platz und haben dort Tennis geschaut und dabei gegessen.
Da haben wir auch das spannende Halbfinalspiel "Federer gegen Safin" verfolgt. Das war genauso ein cooles Spiel wie am Vorabend in Sydney das Viertelfinalspiel von Hewitt gegen den Argentinier. Hier ist alles im Tennisfieber..... Hanni Du würdest ausflippen.
28.1.
Nachdem wir noch mal erfolglos versucht haben, Karten für die Australian Open zu bekommen, sind wir mal nach Phillips Bay gefahren, so ca. 120 Kilometer südwestlich von Melbourne.
Auf dem Weg nach Port Phillip Bay sind wir in Lang Lang vorbeigefahren (Foto löst etwas spät aus). Liebe Grüsse an unsere Freunde und Nachbarn!!!
Hier sind wir an einem von hunderten Traumstränden. Ein Paradies für Wellenrreiter. Wir schauen begeistert zu.
Die größte Attraktion hier in der Nähe ist die "Pinguin Parade". Die betreiben hier Marketing und Merchandise! Eine Riesen-Anlage mit zig Parkplätzen und dann sitzt man mit Millionen Touris auf Tribünen und wartet auf die Pinguine. Horror!!! Wir waren nicht böse, dass wir nicht zu dieser Zeit da waren - keine Pinguine und zum Glück keine Touristen.
Philips Bay ist ganz nett und die Strände sind sauber mit feinem Sand. Hier läßt es sich schon mal (Kurz-)Urlaub machen.
Wir sehen unsere ersten Koalas (in einem Aufzuchts- und Wildpark) und die sind soooo süß! (Die Onlineredaktion M: "Hat Maus geschrieben") Vor allem bei Mutter und Baby haben wir lange verweilt. Denen kann man Stunden zugucken. Und die sind so faul - 1-3 Stunden fressen, 1-3 rumlaufen und den Rest des Tages schlafen. ...könnte man sich inspirieren lassen...
Melbourne hat zwar nicht das Flair wie Sydney (es wird überall gebaut und es gibt ein paar Schmuddel-Ecken), aber je länger wir hier sind, desto besser gefällt es uns. Haben leider einige nette Stellen nicht mehr gesehen. Das Nachtleben ist echt OK, nette Bars, gute Mischung an Leuten...
Abends sind wir noch mal in Melbourne unterwegs gewesen und decken uns mit Karten ein für die nächsten Wochen. Es geht Richtung Adelaide die Great Ocean Road entlang... dies dauerte drei Tage bis Adelaide.